Nachhaltiges Zug in der Praxis
Entdecken Sie die Projekte und Initiativen der Stadt Zug im nachhaltigen Bereich.
Bioprodukte frisch ab Hof
Eine zertifizierte biologisch geführte Landwirtschaft bietet die Sicherung einer tierfreundlichen und naturnahen Produktion. Hierzu gehören zum Beispiel der effiziente Umgang mit Wasserressourcen, der reduzierte Einsatz von Pestiziden, kurze Transportwege und weniger Foodwaste. Auch in Zug können solche Lebensmittel direkt ab Hof eingekauft und somit nachhaltiger konsumiert werden.
Brockenhaus Zug
Im Brockenhaus Zug können gebrauchte Waren von Privatpersonen und Firmen gekauft werden. Das ist in mehrfacher Weise nachhaltig: Wer ausgemusterte Alltagsgegenstände und Haushaltartikel nicht wegwirft sondern weiterreicht, ermöglicht es Menschen mit eingeschränkten finanziellen Mitteln, budgetschonend einzukaufen.
Circulago
Die Energie für Circulago stammt aus dem Zugersee. Über eine unterirdische Leitung gelangt das Seewasser in einem geschlossenen Kreislauf zur Seewasserzentrale. Dort übergibt ein Wärmetauscher die erzeugte Energie an einen zweiten Kreislauf. Gleichzeitig zirkuliert das Seewasser wieder zurück in den Zugersee. Ein unterirdisches Verteilnetz erstreckt sich über die gesamte Stadt Zug und leitet die Energie an Quartierzentralen weiter. An diese Zentralen sind wiederum kleine und grosse Wärmenetze angeschlossen. Diese versorgen die Endverbraucher mittels einer Wärmeübergabestation mit Energie. Energie für Heizung, Warmwasser, Klimakälte und Serverraumkühlung – erneuerbar und regional.
CO2-Kompensation mit Korporation Zug
Mit lokalem Wald zu einer CO2-neutralen Stadtverwaltung
In Zug soll während 30 Jahren der Korporationswald mindestens so viel wachsen, wie die Stadt Zug für ihre kommunalen Aufgaben CO2 ausstösst. So wird die Klimawirkung aus Anwendungen von Strom, Brenn- und Treibstoffen kompensiert. Die Kosten für die Zertifikate werden von der Stadt Zug aus den Mitteln der CO2-Rückvergütung des Bundes finanziert. Gleichzeitig wird die Korporation diese Mittel für Klimaschutzziele und Projekte zur Biodiversität und Artenvielfalt einsetzen.
Holz kann CO2 gleich mehrfach speichern
Der Wald wächst und nimmt währenddessen CO2 aus der Atmosphäre auf. Im Holz wird CO2 lange Zeit - beispielsweise als Baumaterial - gespeichert, bis es schliesslich als Wärmespender fossile Brennstoffe ersetzen kann und das aufgenommene CO2 wieder frei gibt.
CO2-neutraler ÖV
Die Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) steht unter Strom. Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2021 wird die Linie 13 nur noch mit Elektro-Bussen bedient. Von der leisen E-Linie profitieren insbesondere die Anwohner im Wohnquartier. Die neue E-Linie ist ein weiterer Schritt in Richtung E-Zukunft. Das grosse Ziel: Bis ins Jahr 2035 soll bei der ZVB der CO2-neutrale Linienbetrieb Tatsache sein. Stand 2026 sind bereits 21 Fahrzeuge oder über 15 % der Busse, die für die ZVB unterwegs sind, elektrisch. Die ZVB nehmen mit ihrem Vorhaben eine Pionierrolle im öffentlichen Verkehr in der Schweiz ein.
Cyclomania Challenge
Zug trat in die Pedale! Vom 1. bis zum 30. September 2023 führte die Stadt Zug in Zusammenarbeit mit dem EVZ eine Cyclomania Challenge durch. Insgesamt gab es 410 Teilnehmer, die zusammen 28'465 km mit dem Velo zurückgelegt haben.
Der Biohof auf dem Zugerberg
Produkte aus biologischem Anbau sowie eine naturnahe Kalb- und Rindfleischproduktion aus Mutterkuhhaltung sind dem Biohof Mittelmatt wichtig. Der Familienbetrieb bewirtschaftet rund 25 Hektaren Land. Das Futter für die Fleischproduktion stammt mehrheitlich aus eigener Produktion und ein Verzicht auf Kraftfutter ist selbstverständlich. Im eigenen Hofladen können verschiedenste Produkte aus Ur-Dinkel und Hafer wie etwa Mehl und Pasta sowie Fleisch aus eigener Bioproduktion bezogen werden.
Eff-zett
eff-zett das fachzentrum vereint diverse Beratungsstellen und stellt ein umfassendes Bildungsprogramm für Eltern und Erziehungsberechtigte bereit. Ebenfalls zum Angebot gehören Femmes-Tische für Frauen mit Migrationshintergrund. eff-zett ist eine Dienstleistung der Frauenzentrale Zug.
Feel-ok
Feel-ok ist ein umfassendes Angebot an Informationen rund um die Themen die Jugendliche betreffen. Von A bis Z hilfreich für Jugendliche, Lehrpersonen und Eltern.
Förderprogramm für Energie- und Klimaschutz der Stadt Zug
Die Stadt Zug unterstützt Massnahmen zum Schutz von Energie und Klima mit einem eigenen Förderprogramm. Beiträge erhalten Projekte, welche die gesetzlichen Minimalanforderungen übertreffen, den Energiebedarf reduzieren und den Einsatz von CO2-freien und erneuerbaren Energieträgern erhöhen.
Kiss – Begleitete Nachbarschaftshilfe
Mit der Nachbarschaftshilfe unterstützen Menschen einander, sodass vor allem ältere Menschen wie auch jüngere in Notsituationen (Unfall, Krankheit etc) möglichst lange gut begleitet und betreut in ihrem Zuhause bleiben können. Selbstverständlich können auch junge Menschen mit ihrer Hilfe mittun und kommen so in den Genuss, für sich eine Altersvorsorge mit einem Zeitkonto aufzubauen.
Klima-Energie-Erlebnistage Loreto
Auf dem abwechslungsreichen Parcours treten die Schülerinnen und Schüler im Seilziehen gegen die Kraft der Sonne an, entlarven die grössten Stromfresser im Haushalt und finden heraus, wie viel graue Energie in einer Fertigpizza steckt. So erfahren sie die Relevanz unseres Energie- und Ressourcenkonsums in direktem Bezug auf die Klimaerwärmung. Konkrete Handlungsoptionen für den Alltag runden den Tag ab. Sie befähigen und motivieren die Schülerinnen und Schüler, das Erlernte in der Schule, ihrem Lehrbetrieb und privat umzusetzen.
Mehrweggeschirr statt Einwegverpackung
Einwegverpackungen verursachen viel Abfall und hohen Kosten, was eine Verschwendung von Ressourcen bedeutet. Sie belasten die Umwelt und das Klima. Im Jahr 2022 haben die Stadt Zug und vier weitere Zuger Gemeinden eine gemeinsame Kampagne zur Förderung des Mehrweggeschirrs als Alternativverpackung für Takeaway gestartet. Dabei werden Gastrobetriebe motiviert und finanziell unterstützt, das Mehrwegsystem von der Firma reCIRCLE vergünstigt zu testen. Zum Vorteil der Konsumenten können diese Behälter bei jedem Partnerbetrieb zurückgegeben werden. Die Aktion geht 2023 in die zweite Runde mit Mehrwegverpackung für Pizza.
Mitwirken – Zug mitgestalten
Einwohnerinnen und Einwohner sowie weitere Interessengruppen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur dürfen an den Entscheidungsprozessen teilhaben. Der Stadtrat ist überzeugt, dass dadurch nachhaltige Lösungen entstehen und sich die politische Dialogkultur positiv entwickelt.
Bei diesem Angebot der Stadt Zug sind alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie weitere Interessengruppen eingeladen, sich über die Beteiligungsprojekte zu informieren und sich mit Hinweisen, Anregungen sowie Lob und Kritik einzubringen.
Mobilitätstag
Zu einer zukunftsfähigen und lebensfreundlichen Mobilität passen Fahrzeuge, die mit Muskelkraft oder elektrisch angetrieben werden. Der Verein Elektromobilität Zug führt zusammen mit den Zuger Verkehrsbetrieben, der WWZ und der Stadt Zug regelmässige Veranstaltung durch.
Der Verein Elektromobilität Zug wurde zum 31.12.2024 aufgelöst. Die Klima Charta Zug+ wird die Aktivitäten des Vereins weiterführen.
Repair Café Zug
Ein Repair Café ist eine kostenlose, öffentliche Reparaturdienst-Veranstaltung. Ziel ist es Abfall zu vermeiden und Ressourcen durch frühzeitig weggeworfene, jedoch noch reparierbare Gegenstände des Alltages nicht zu verschwenden. Falls es die Situation erlaubt, findet das Repair Café Zug an mehreren Samstagen im Jahr statt.
Triangel - Beratung
Die Triangel Beratung ist eine kostenlose Dienstleistung der Reformierten Kirche des Kanton Zug. Sie hilft Personen in schwierigen Situationen und in Budgetfragen.
Zug 2050 Stadtraumkonzept
Wie soll die Stadt im Jahr 2050 aussehen? Welche Stadt- und Quartierräume sollen wir für die Menschen in unserer Stadt bereitstellen? Diesen Fragen hat sich der Stadtrat angesichts des erwarteten Wachstums und der hohen Entwicklungsdynamik der Stadt Zug gestellt. Damit es gelingt, die Lebensqualität langfristig zu sichern sowie die Innenentwicklung und bauliche Verdichtung zur Stadtverschönerung zu nutzen, hat der Stadtrat das Stadtraumkonzept Zug 2050 beschlossen. Das Stadtraumkonzept beschreibt die Ziele für die räumlich-bauliche Gestaltung der Stadt in sechs Schwerpunkten. Für jeden Schwerpunkt wird ein «Zukunftsbild» skizziert und werden entsprechende Gestaltungsziele formuliert.
Hindernisfreie Orte in der Stadt Zug
Informationen über die Zugänglichkeit von Bauten und Anlagen von Pro Infirmis.