13.08.2026, Medienmitteilung
Stadt Zug baut die Kinderbetreuung weiter aus
Die Stadt Zug erweitert die schulergänzende Betreuung im Rahmen der Modularen Tagesschule auch im Schuljahr 2026/27. Sie schafft 159 zusätzliche Plätze und erhöht das Angebot damit um rund 9 Prozent auf insgesamt 1’915 Plätze. Seit 2023 hat die Stadt das Angebot um 819 Plätze oder knapp 75 Prozent ausgebaut. Im Herti erhalten dank des neuen Betreuungstrakts alle fristgerecht angemeldeten Kinder einen Platz. In den weiteren Schulkreisen ist ein bedarfsgerechtes Angebot nahezu erreicht.
«Mit diesem Ausbau haben wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie deutlich gestärkt und kommen einem bedarfsgerechten Angebot ohne Wartelisten sehr nahe. Im Herti besteht dank des neuen Betreuungstrakts bereits heute keine Warteliste mehr», sagt Stadtrat Etienne Schumpf, Vorsteher des Bildungsdepartements.
Möglich wird der Ausbau auf das Schuljahr 2026/27 unter anderem durch die Aufstockung des Betreuungspavillons Riedmatt und durch den neuen Betreuungspavillon Kirchmatt, der ab Herbst 2026 in Betrieb genommen wird. Damit reagiert die Stadt Zug gezielt auf die anhaltend hohe Nachfrage, insbesondere von berufstätigen und alleinerziehenden Eltern. Die zusätzlichen Plätze geben Familien mehr Verlässlichkeit und erleichtern die Planung des Alltags.
Der Ausbau wirkt in den Quartieren spürbar. Im Herti erhalten dank des neuen Betreuungstrakts alle fristgerecht angemeldeten Kinder einen Platz. In den weiteren Schulkreisen, darunter Guthirt, Oberwil und Riedmatt, ist ein bedarfsgerechtes Angebot nahezu erreicht. Im Zentrum bestehen weiterhin Wartelisten. Die Stadt wird diese mit dem geplanten weiteren Ausbau schrittweise abbauen. Der Stadtrat hält am Ziel fest, ab 2027 stadtweit ein bedarfsgerechtes Angebot sicherzustellen: Jedes fristgerecht angemeldete Kind soll einen Platz erhalten.
Auch der 2024 eingeführte digitale Anmeldeprozess entlastet die Familien. Erziehungsberechtigte müssen sich für bereits zugesicherte Plätze nicht mehr jedes Jahr neu anmelden. Das erhöht die Planungssicherheit für Beruf und Familie und reduziert den administrativen Aufwand für die Eltern und die Schuladministration spürbar.
