23.10.2026, Medienmitteilung
Quartierbüro geht zu den Menschen
Die Stadt Zug entwickelt das Quartierbüro Guthirt weiter: Künftig steht das «Quartierbüro on Tour» im Zentrum. Der Fachbereich Soziokultur ist damit vermehrt dort präsent, wo sich die Bevölkerung im Alltag aufhält. Ergänzend bleibt der digitale Quartierbriefkasten bestehen.
Das Quartierbüro Guthirt wurde als Pilotprojekt gestartet, um den Austausch zwischen Quartierbevölkerung und Stadt Zug zu stärken. Zu Beginn wurde das Angebot rege genutzt; verschiedene Anliegen konnten aufgenommen und weiterverfolgt werden. So wurden auf dem Wasserspielplatz Aarbach aufgrund von Rückmeldungen zwei zusätzliche Bäume gepflanzt und eine Grillmöglichkeit umgesetzt.
Vom festen Standort zu mehr Präsenz im Quartier
In den vergangenen Monaten ging die Nachfrage im stationären Quartierbüro deutlich zurück. Gleichzeitig zeigte sich, dass Quartierarbeit besonders wirksam ist, wenn sie dort stattfindet, wo Menschen unterwegs sind – etwa an Festen, Schulanlässen oder weiteren Treffpunkten. Die Stadt Zug führt den festen Standort deshalb nicht weiter und richtet den Fokus auf das «Quartierbüro on Tour».
«Quartierbüro on Tour»: dort sein, wo die Menschen sind
Mit dem «Quartierbüro on Tour» geht der Fachbereich Soziokultur dorthin, wo sich die Menschen im Quartier aufhalten. Im laufenden Jahr wurden verschiedene Standorte und Anlässe getestet. Besonders bewährt haben sich das Schulhausfest und das Elternznüni am ersten Kindergartenmorgen; sie werden fix in die Planung aufgenommen. Weitere mögliche Standorte wie die Quartier Box Guthirt oder der Spielplatz Ibelweg werden derzeit erprobt.
Digitaler Quartierbriefkasten ergänzt den persönlichen Austausch
Als Ergänzung zum persönlichen Austausch besteht der digitale Quartierbriefkasten. Über einen QR-Code können Interessierte Ideen, Wünsche, Anliegen oder Fragen einreichen. Der Fachbereich Soziokultur bearbeitet die Eingaben und leitet sie bei Bedarf weiter.
Unter dem Motto «Deine Ideen und Anregungen fürs Quartier interessieren uns» lädt die Stadt Zug die Bevölkerung ein, sich weiterhin einzubringen – persönlich beim «Quartierbüro on Tour» oder ergänzend digital über den Quartierbriefkasten.