Neophyten

Auch in der Stadt Zug gefährden invasive Neophyten die Artenvielfalt und Umwelt. Goldruten verdrängen einheimische Pflanzen, Henrys Geissblatt verhindert das Aufwachsen von Jungbäumen im Wald. Auch in der Landwirtschaft und an Infrastrukturen können Neophyten Schäden und hohe Kosten verursachen.

Neophyten

Aktiv werden

Die Stadt Zug geht aktiv gegen invasive Neophyten auf städtischen Flächen vor, um die Artenvielfalt zu erhalten und die Umwelt zu schützen. Dabei ist auch die Mithilfe der Bevölkerung wichtig. Wir bitten alle Einwohnerinnen und Einwohner, sich zu beteiligen, sei es durch das Entfernen invasiver Pflanzen im eigenen Garten oder durch das Melden von Beständen auf öffentlichem Grund. Gemeinsam können wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Natur leisten.

Invasive Neophyten, die sich stark ausbreiten und die einheimische Flora und Fauna erheblich beeinträchtigen oder gesundheitliche Probleme beim Menschen hervorrufen können, sind unteranderem:

  • Amerikanische und nordamerikanische Goldrute
  • Einjähriges Berufskraut
  • Japanischer Staudenknöterich
  • Riesenbärenklau
  • Asiatische Geissblätter
  • Sommerflieder
  • Kirschlorbeer 

Finanzielle Unterstützung

Die Stadt Zug möchte engagierte Personen dazu ermutigen, invasive Neophyten auf privaten Grünflächen zu entfernen. Ab sofort unterstützt sie entsprechende Massnahmen mit finanziellen Beiträgen. Voraussetzung ist, dass das betroffene Grundstück im Stadtgebiet liegt und die Entfernung noch nicht erfolgt ist. Die betreffenden Flächen müssen anschliessend mit einheimischen Pflanzen wieder begrünt werden. Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen finden Sie unter dem Punkt «Hilfsmittel».

Fördergelder können Sie über das Online-Formular beantragen. 

Hilfsmittel

Exotische Problempflanzen
PDF | 1 MB | Deutsch
Praxishilfe Neophyten
PDF | 4 MB | Deutsch

Kontakt

Tiefbau

Stadt Zug
Stadthaus, Gubelstrasse 22
6300 Zug
Montag bis Freitag


Samstag bis Sonntag
geschlossen