Integration

Die Stadt Zug fördert ein gutes Zusammenleben, Chancengleichheit und Teilhabe. Gute Deutschkenntnisse sind der wichtigste Schlüssel zur Integration und zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Laufende Bedürfnisanalyse

Die Stadt Zug führt im Jahr 2026 eine Bedürfnis- und Bestandesanalyse zur Integrationsförderung durch. Sie arbeitet mit dem Büro BASS und dem Kantonalen Integrationsprogramm (KIP) zusammen. 

Ziel der Analyse ist es, den aktuellen und absehbaren Integrationsbedarf der Bevölkerung systematisch zu erfassen. Gleichzeitig werden die bestehenden Integrationsangebote in der Stadt Zug erhoben und zugänglich gemacht.

Die Analyse stützt sich auf Datenanalysen sowie den Einbezug von Fachpersonen und Anbietenden. Die Ergebnisse dienen als sachliche Grundlage für Verwaltung und Politik.
 

Beratung und Information

Die Fachstelle Migration ist die Anlaufstelle für alle Migrantinnen und Migranten im Kanton Zug. Sie unterstützt unter anderem bei Fragen zu Aufenthalt, Arbeit, Schule, Deutschkursen, Integration, Administration und Alltag in der Schweiz. Die Beratungen werden in verschiedenen Sprachen angeboten.

Zur Broschüre "Erstinformation" in vielen Sprachen

Deutschkurse

Sprache verbindet und öffnet Türen. Das Angebot an Deutschkursen in der Stadt Zug ist breit und vielfältig. 

Im Auftrag der Stadt Zug bietet die Freizeitanlage Loreto Deutschkurse für Erwachsene an. Während des Unterrichts wird teilweise eine Kinderbetreuung angeboten.
Im Auftrag der Stadt Zug führt die Wunderfitz und Redeblitz GmbH Deutschförderangebote für Vorschulkinder in Kitas, Spielgruppen und Schulhäusern durch, ergänzt durch begleitende Elterninformationen.

Grundkompetenzen

Grundkompetenzen erleichtern den Alltag und fördern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dazu gehören Lesen, Schreiben, Sprache sowie der Umgang mit Computer und Handy.

«Einfach besser!» unterstützt Erwachsene mit alltagsnahen Kursen zur Stärkung dieser Fähigkeiten.

Weitere Informationen und Kursangebote finden Sie auf:

Barrierefreiheit - Inklusions-Check

Im Rahmen eines umfassenden Inklusions-Checks überprüft die Stadt Zug systematisch den Stand der Barrierefreiheit und Inklusion. Zugänge zu Infrastruktur, Dienstleistungen, Information, öffentlichem Verkehr, Verwaltung sowie zu Freizeit, Sport und Kultur sollen analysiert werden. Ein zentrales Element des Prozesses war der «Runde Tisch» vom 26. Februar 2026: Die breite Bevölkerung und insbesondere Menschen mit Beeinträchtigungen wurden eingeladen, ihre Erfahrungen einzubringen und den Handlungsbedarf aufzuzeigen. Der Auswertungsbericht der beauftragten Firma Sensability ist derzeit noch ausstehend.
 

Eine Stadt ist der Lebensraum aller ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Alle sollen sich hier ohne Hindernisse bewegen und am sozialen Leben teilhaben können – unabhängig von körperlichen, sinnesbezogenen oder kognitiven Einschränkungen. Ausgelöst durch einen Vorstoss im Grossen Gemeinderat will die Stadt Zug über einen «Inklusions-Check», welcher durch die Firma Sensability und die Stadt Zug durchgeführt wird, die Grundlage für eine umfassende Antwort auf die Frage bieten: Wo steht die Stadt Zug heute bei der Umsetzung von Inklusion? Nach den Vorgaben der UNO-Behindertenrechtskonvention werden die Zugänge zu Infrastruktur bzw. Dienstleistungen, Informationen, zum öffentlichen Verkehr, zur Arbeit bei der Stadt Zug sowie zu Freizeit, Sport und Kultur überprüft.

Begegnungsmöglichkeiten und Vereine

Vereine, Freizeitangebote und gemeinsame Aktivitäten fördern Begegnungen und unterstützen die Integration im Alltag. Sie helfen, Kontakte zu knüpfen, Deutsch anzuwenden und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Kontakt

Soziales und Gesellschaft

Stadt Zug
Stadthaus, Gubelstrasse 22
6301 Zug
Montag bis Freitag


Samstag bis Sonntag
geschlossen