Agathabrot
Das Agathabrot ist ein traditioneller Brauch in Zug am 5. Februar, dem Gedenktag der heiligen Agatha. Dabei werden kleine Brötchen gebacken, gesegnet und als Schutz vor Feuer und Unheil im Haus aufbewahrt. Der Brauch geht auf eine Legende zurück, in der gesegnete Brote einen Brand löschten.

Informationen
Termin: 5. Februar
Ort: Kirchen St. Oswald und Guthirt, Loreto-Kapelle
Entstehungsdatum: Alter Brauch
Textquellen: Wikipedia; Katholische Kirche Stadt Zug
Bildquelle: «Das Jahr der Schweiz in Fest und Brauch», Zürich, 1981
Ursprung des Brauchs
Der Überlieferung nach wurde Agatha in Catania auf Sizilien als Tochter wohlhabender Eltern geboren. Als gottgeweihte Jungfrau lehnte sie den Heiratsantrag des heidnischen Statthalters von Sizilien, Quintinianus, ab. Agatha hatte gelobt, als Jungfrau ins Himmelreich kommen. Aus Groll über die Rückweisung liess Quintinianus Agatha in ein Freudenhaus verschleppen. Da Agatha den Mann auch nach dieser Pein noch ablehnte, veranlasste der Statthalter ihre Verurteilung und liess ihr die Brüste abschneiden. Nach dieser Folter soll Agatha der heilige Petrus erschienen sein, der ihre Wunden pflegte. Als man sie am nächsten Tag auf einem Haufen mit glühenden Scherben foltern wollte, erschütterte ein Erdbeben die Stadt Catania. Agatha erlag im Kerker ihren Verletzungen.
Gelebter Brauch
Der Überlieferung nach wurde Agatha in Catania auf Sizilien als Tochter wohlhabender Eltern geboren. Als gottgeweihte Jungfrau lehnte sie den Heiratsantrag des heidnischen Statthalters von Sizilien, Quintinianus, ab. Agatha hatte gelobt, als Jungfrau ins Himmelreich kommen. Aus Groll über die Rückweisung liess Quintinianus Agatha in ein Freudenhaus verschleppen. Da Agatha den Mann auch nach dieser Pein noch ablehnte, veranlasste der Statthalter ihre Verurteilung und liess ihr die Brüste abschneiden. Nach dieser Folter soll Agatha der heilige Petrus erschienen sein, der ihre Wunden pflegte. Als man sie am nächsten Tag auf einem Haufen mit glühenden Scherben foltern wollte, erschütterte ein Erdbeben die Stadt Catania. Agatha erlag im Kerker ihren Verletzungen.